„Wieso Gelenkblockaden?“, „Weshalb eine Behandlung?“, „Warum ich?“. Diese sind die Fragen, die unsere Patienten meistens beschäftigen und nicht weniger fragen sie sich auch „Wie lange?“, „Wie oft?“, „Was kostet es?“ und „Warum nicht einfach das Einfachere?“

Wir haben diesen Text für Sie vorbereitet weil Ehrlichkeit für uns sehr wichtig ist und wir wollen, dass die Pateinten, die zu uns kommen wissen um was es geht und auf was wir Wert legen. Viel Spaß beim Lesen!

Wir sind Chiropraktoren (Doctors of Chiropractic, UWS, Portland Oregon, USA) - keine Chirotherapeuten (Ärzte mit Zusatzqualifikationen) oder Chiropraktiker (Heilpraktiker mit chiropraktischen Kenntnissen). Wir praktizieren mit Heilpraktikererlaubnis im Gesundheitspark St. Ingbert, Saarland.

Der Begriff Chiropraktik erweckt bei Manchen oft eine Vorstellung von einer Behandlung an einem passiven Patienten mit heilenden Griffen, Gelenken die ins Lot gebracht werden und somit Schmerzen verschwinden lassen. Für manchen endet die Vorstellung da, aber andere denken an eine endlose Dauerbehandlung und Behandlungsabhängigkeit oder an ein einmaliges, kräftiges "Hau-Ruck“ Einrenk-Manöver, „höchstens einmal im Quartal“ das möglicherweise sogar gefährlich ist. Die erste Vorstellung kommt dem Einsatz der modernen Chiropraktik am nächsten, die letzteren liegen weit jenseits davon.  

Tatsächlich versuchen die Chiropraktoren Annette Kerling-Barton und Matthew Barton (Doctors of Chiropractic, UWS, Portland Oregon, USA – Heilpraktiker) durch gezielte Deblockierung klemmender Gelenke, den Schmerz-Spannungs-Kreislauf zu unterbrechen, um so den Körper aus der Not wieder in sein Gleichgewicht zu bringen. Es gibt jedoch bei der Aktive-Chiropraktik am Gesundheitspark weder eine Dauerbehandlung im festen Rhythmus auf unabsehbare Zeit, noch eine schnelle Einmallösung, sondern eine ganzheitliche, für den Patienten maßgeschneiderte Behandlung, die auf die neusten Kenntnisse aus der Forschung und den zeiterprobten Erfahrungswerten der modernen Chiropraktik zurückgreift – nach dem Schema: Deblockieren – Stabilisieren - Aufbauen.

Dies liegt an der Tatsache, dass die Behandlung von Gelenkdysfunktionen, im Volksmund als "Blockaden“ bekannt, für jeden Betroffenen anders erlebt wird und auch anderes abläuft. Dies bedeutet, dass manchmal eine Folge von ca. vier Behandlungen ohne dringenden Einsatz von Selbsthilfe reicht, aber auch dass vielleicht acht bis zwölf Anwendungen mit Stabilisierungsübungen notwendig sind, um den langfristigen Erfolg zu sichern – abhängig von der Anzahl der „Baustellen“ und dem Ausmaß der Störungen.

Da das Behandlungsgebiet der Chiropraktik ziemlich weitläufig funktionelle Störungen im Bewegungsapparat und Nervensystem einschließt, können die meisten Beschwerden in diesem Bereich auf eine Behandlung ansprechen. Dennoch ist eine detaillierte Anamnese und Untersuchung in der Praxis unerlässlich, um zu bestimmen ob eine Behandlung geeignet ist. Die Chiropraktoren können das Ausmaß des  Behandlungsbedarfs gegebener Beschwerdebilder aus ihren Erfahrungswerten grob einschätzen, aber erst nach Anlauf der Therapie bzw. Eintritt der ersten Erfolge genauere Prognosen geben. Aus diesen Gründen kann ehrlicherweise keine vorläufige Beratung zur Eignung oder Dauer der Behandlung erfolgen und es wird ausdrücklich davon abgeraten sich an solchen „Beratungen“ zu orientieren oder sich darauf zu verlassen. Grundsätzlich können Sie sich an Behandlungsverläufe in 3-4, 6-8 oder 8-12 Einheiten, wie oben beschreiben, orientieren.

Die aktive Chiropraktoren arbeiten grundsätzlich nach dem Prinzip, "so viel wie nötig, so wenig wie möglich". Dennoch gilt das Prinzip "weniger ist mehr" zu Beginn der Behandlung erst einmal nicht, denn die Gelenkblockaden entstehen sowohl wegen plastischer Anpassung der Bandscheiben und Bänder, als auch wegen Tonusverschiebungen der betroffenen Muskulatur. Deshalb ist es gewöhnlich am Anfang des Behandlungsverlaufs mehrere Anwendungen in kürzerer Zeit zu schalten, z.B. zwei bis drei Behandlungen pro Woche bis der Körper die Umstellungen annimmt. Dieser Verlauf wird bei der Aktive Chiropraktik möglichst durch therapeutische Übungen zur Mobilisierung, Dehnung und Stabilisierung beschleunigt, die auch sehr gut mit speziellen Muskel- und Faszienbehandlungen, wie Active Release Technique® oder Graston Technique® kombinierbar sind. So wird das Zusammenspiel zwischen verkürzten, verklebten Muskeln und Gelenkverstellungen optimal unterbrochen, um den Körper schnellstmöglich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nach dieser Anfangsphase von häufigen, intensiven Behandlungen wird in einer Kontrollphase in größeren Abständen weiter therapiert, um den Behandlungserfolg zu sichern. Dies ist für den Dauererfolg meistens entscheidend, denn der Körper „vergisst“ seine langzeitigen Störungen nicht so schnell und meistens nur dann, wenn diese dauerhaft behoben bleiben.

Die überwiegende Mehrheit aller Chiropraktoren folgt einem ähnlichen Schema von intensiveren, häufigeren Justierungen zu Beginn der Behandlung, um in kürzerer Zeit dem Patient möglichst schnelle Stabilität zu ermöglichen und rät anschließend zu einer Kontrollphase, um Rückfällen vorzubeugen. In Ländern, in denen der Berufstand der Chiropraktoren gesetzlich geregelt ist, wird diese Praxis als Standard der Therapie gesehen, im Gegensatz zu Deutschland, wo häufig ein schnelles „Einrenken“ in akuten Notfallsituationen die Regel ist, ohne eine konsequente Beseitigung der grundlegenden Dysfunktionen. Diese Anwendung von Manipulation als „Schadensbegrenzung“ nur bei akuten Beschwerden, ist aus Erfahrung der Chiropraktoren oft kontraproduktiv, da die Dysfunktionen nicht langfristig beseitigt werden, sondern nur kurzfristig beruhigt werden, was zu einer Chronifizierung und Verschlimmerung der Symptome führen kann.

Die Kombination des chiropraktischen Justierens der Gelenke mit einer zeitgleichen Lösung von Spannungen und Adhäsionen im Weichgewebe und zugleich einer Aktivierung und Ausgleich der eigenen Motorik, ist die entscheidende Stärke des Behandlungskonzepts der Aktive Chiropraktik, da alle Aspekte der Dysfunktionen berücksichtigt werden. Das Konzept geht noch einen Schritt weiter, indem der nachhaltige Erfolg durch den Einsatz von konsequenten und korrekten Stabilisierungsübungen und funktionellem Training in Übungskursen oder Einzelunterricht gestärkt wird, basierend auf aktuellster Forschung aus der Sport- und Rückenmedizin. So kann die Aktive Chiropraktik, ihre Patienten vor Modeerscheinungen und fehlerhaften Trainingstechniken  der Fitnessindustrie zu schützen, da die Patienten von den gleichen Therapeuten die ihre Rückenprobleme verstehen, weiterbegleitet werden können.

Anfragen bitte an info(at)aktive-chiropraktik.de.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Aktive Chiropraktik